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Wessen Prioritäten? Ist der Folgeband zu Krieg oder Wohlstand? Abrüstung und Entwicklung im 21. Jahrhundert: eine Human Security Perspektive, ein 100-Seiten-Text der von IPB Ende 2005 veröffentlicht wurde (Warfare or Welfare?, erhältlich beim IPB Sekretariat oder via: www.ipb.org). Dies erwähnte Buch kombiniert a) die Tatsachen und die politische Präsentation der Themen, die unter nachhaltige Abrüstung und nachhaltige Entwicklung fallen (inklusive menschlicher Sicherheit, Militärausgaben, die Wirkung von Waffen auf Entwicklung, und Militärbasen) mit b) einem Paralleltext, der kurze Resumées der Arbeit einer Auswahl von IPB-Mitgliedsorganisationen bietet. Wessen Prioritäten? Erweitert diesen Paralleltext, um eine grössere Reichweite von Gruppen der Zivilgesellschaft zu erfassen. Gleichzeitig ist der thematische Fokus enger gefasst. Wie der Titel vorschlägt, ist das Zentrum der Aktivitäten, die hier in diesem (sehr bescheidenen) Band beschrieben werden, im Wesentlichen die Frage von Ausgaben und Ressourcen öffentlich und privat. IPBs Programm Abrüstung und Entwicklung, das das weitere Terrain, das oben beschrieben ist, abdeckt, geht über die Reichweite dieser Zusammenstellung hier, die Beispiele der Arbeit von Nichtregierungsorganisa-tionen in allen diesen Bereichen darstellt, hinaus. Es ist die Hoffnung des Autors, dass das hier präsentierte Material die allgemeinen Kampagnenbeispiele und die Beispiele von Projekten, die rund um die Welt durchgeführt werden andere inspirieren werden, sich für dieses Thema zu engagieren und ihre eigenen Wege zu finden, um wirksam zu werden. Hier vorab die wichtigsten Themen des Buches in Frage- und Anwortform. Falls sie das Buch (80 Seiten) bestellen wollen, wenden Sie sich bitte an das IPB-Sekretariat: mailbox@ipb.org.
Das Human Security Konzept (menschliche Sicherheit) ist international breit akzeptiert als umfassende politische Antwort auf viele komplexe Herausforderungen der Sicherheit und Wohlfahrt ziviler Bevölkerungen. Dieses Buch leistet eine Kritik der Hauptströmungen dieser Doktrin und bietet auch eine neue Perspektive auf ein Thema, das viele zusammen mit dem Kalten Krieg als verschwunden ansahen: die Beziehung zwischen sehr hohen und immer noch anwachsenden Militärausgaben und den Bedürfnissen der Armen der Welt. Das Niveau der globalen Militärausgaben ist wieder einmal auf über 1.000 Milliarden Dollar angestiegen. Trotzdem bleibt das Thema ein Tabu, sogar in Kampagnen gegen die Armut. Der Krieg gegen den Terrorismus hat eine ganze Reihe neuer Rechtfertigungen für Staaten gebracht, die ihre Waffenlager ausbauen, eingeschlossen Massenzerstörungswaffen und das in einer Zeit, in der zunehmend der Druck auf alle Regierungen wächst, den Fortschritt hin auf die Erfüllung der Entwicklungsziele für das neue Jahrtausend (Millenium Development Goals) zu beschleunigen. Krieg oder Wohlstand ? Analysiert die Auswirkungen einer Reihe von Waffensystemen von Atomwaffen bis zu Landminen, Streubomben oder Kleinwaffen auf die Entwicklung. Das schnell wachsende Netzwerk von Militärbasen wird ebenfalls von dieser Perspektive aus untersucht. Das Internationale Friedensbüro ruft unter dem Motto Abrüstung und Entwicklung zu einer neuen weltweiten Kampagne auf, um zwei wichtige Sektoren der Zivilgesellschaft effektiver zusammenzubringen, und um alle zu ermutigen, das System der militärischen und wirtschaftlichen Dominanz herauszufordern, das zunehmend die Sicherheit der ganzen Menschheit bedroht. Klicken Sie auf den Titel für den vollständigen Text (136 Seiten). Das Internationale Friedensbüro in Genf ist Zentrum eines Netzwerks von über 250 Friedensorganisationen weltweit. Es wurde 1891 gegründet und bekam 1910 den Friedensnobelpreis.
Genf, 12. Juni 2007. Das Internationale Friedensbüro (IPB) drückt seine Besorgnis aus angesichts der Bekanntgabe des Jahrbuchs des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts SIPRI (www.sipri.org), dass die weltweiten Militärausgaben 2006 eine neue Rekordhöhe von 1204 Milliarden US Dollar erreicht haben. Das ist ein Anstieg von 3,5% gegenüber 2005 und 37% mehr als vor einer Dekade noch. Die USA sind mit 529 Milliarden Dollar für fast die Hälfte dieser Kosten verantwortlich. Diese Summen stellen einen riesigen Betrag dar, der stattdessen für den Kampf gegen die Armut und die Bedrohungen des Klimawechsels verwendet werden sollten. Das Millennium Projekt der Vereinten Nationen schätzt, dass die jährlichen Kosten, um die Millenniumsentwicklungziele (Millennium Development Goals) im Jahr 2015 zu erreichen, 135 Millarden Dollar betragen, ein wenig mehr als 10% der Summe, die gerade für den militärischen Bereich ausgegeben wird. In einem Jahr, in dem das öffentliche Bewusstsein von den beschleunigten Wirkungen der Veränderungen des Klimas sprunghaft zugenommen hat,ist die fortgesetzte Investition menschlicher Intelligenz und finanzieller Ressourcen in die enge, auf menschliche Waffen gestützte Sicherheit in dieser gigantischen Höhe nichts weniger als skandalös sagte der IPB Generalsekretär Colin Archer. Man muss nur die sich verschlimmernde Situation im Irak sehen, um zu begreifen, dass, wenn man immer mehr Milliarden Dollar in eine fehlgeschlagene militärische Besetzung steckt, das einfach das Morden und die Verzweiflung in der ganzen Region erhöht. Man muss einen anderen Weg finden. Würde man die Ausgabenprioritäten der USA verändern, würde das ein machtvolles Signal an alle Kontinente sein, die es, mit wenigen Ausnahmen, bevorzugen, ihre militärischen Arsenale auszubauen denn ihre Budgets anders zu orientieren. Das IPB, dessen Hauptprogramm den Titel Nachhaltige Abrüstung und nachhaltige Entwicklung trägt, arbeitet daran, eine internationale zivilgesellschaftliche Allianz aufzubauen, um Friedensorganisationen, Organisationen, die gegen die Armut kämpfen, und Umweltschutzorganisationen zusammenzubringen. Das Ziel ist es, auf ein Ende der überfinanzierung militärischer Einrichtungen und auf die Schaffung neuer Fonds zu drängen, die sich mit der menschlichen Unsicherheit und den bekannten Bedrohungen des Planeten beschäftigen. IPB wird vom 11. bis zum 12. November 2007 zu diesem Thema ein Seminar in der Bibliotheca Alexandrina, ägypten, organisieren.
Jedes Jahr verleiht das Internationale Friedensbüro (IPB) einen besonderen Preis an eine Person oder eine Organisation, die hervorragende Arbeit für Frieden, Abrüstung und/oder Menschenrechte geleistet hat. Das waren die Themen, die Sean McBride vorrangig beschäftigt haben. Der wichtige irische Politiker war Vorsitzender des Friedensbüros von 1968 bis 1974 und sein Präsident von 1974 bis 1985. MacBride begann seine Laufbahn als Kämpfer gegen die britische Kolonialherrschaft, studierte Jura, und stieg in der unabhängigen Irischen Republik in ein hohes Amt auf. Er bekam den Lenin-Friedenspreis, und 1974 auch den Friedensnobelpreis eine Anerkennnung seiner weitreichenden Arbeit, zum Beispiel als Mitgründer von Amnesty International, als Generalsekretär der Internationalen Juristenkommission und als UN-Beauftragter für Namibia. Während seiner Zeit bei IPB legte er die Vorschläge von Bradford für weltweite Abrüstung vor, die den Weg für die erste Sondersitzung der Vereinten Nationen zu Abrüstung von 1978 bereiteten. Er startete auch den MacBride-Aufruf gegen Atomwaffen, der die Namen von über 11.000, oft hochrangigen Juristen aus der ganzen Welt versammelte und grundlegend war für den Weltgerichtshof zu Atomwaffen, bei dem IPB eine wichtige Rolle spielte. Das gipfelte dann im grundlegenden Urteil des Internationalen Gerichtshofs von 1996 zu Gebrauch von und Bedrohung durch Atomwaffen. Sean Macbride starb 1988, der Preis wurde dann 1992 eingerichtet, im hundertsten Jahr des Bestehens von IPB. Der Vorstand von IPB entscheidet über den Preis. Die Mitlgieder von IPB sind aufgerufen, Vorschläge zu machen und Hintergrundmaterial über potentielle Kandidaten zu liefern. Der Preis ist nicht mit einem Preisgeld gekoppelt. Es ist eine Medaille, die von einem bekannten irischen Künstler entworfen wurde.
Alle von uns, die an die Möglichkeit einer Welt in Frieden glauben, wissen um die Wichtigkeit langfristiger Arbeit, realisiert von engagierten Friedensarbeitern. Das Internationale Friedensbüro (IPB), eine Organisation, die seit langem etabliert ist, würdigt die Bedeutung langfristiger Planung und Unterstützung. Wenn Sie über Ihr Vermögen nachdenken, könnten Sie IPB in den Kreis der Erben aufnehmen wollen. Damit unsere Arbeit gedeihen kann, ist eine starke finanzielle Basis wesentlich. Alle Zuwendungen an IPB sind steuerfrei; IPB ist als gemeinnützige Organisation nach Schweizer Recht registriert. Um zu sehen, wie Sie Ihre Zuwendungen IPB zugutekommen lassen können, sehen Sie bitte unter www.ipb.org oder nehmen Sie Kontakt mit dem IPB Sekretariat auf. Alle Spender werden so nicht anders gewünscht auf unserer Website und in unserem Jahresbericht aufgeführt. Für
weitere Einzelheiten, wie Sie Ihr Testament zugunsten von IPB machen können,
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Wie
Morden zur sozialen Tat wird : www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/und-das-morden- "Bush
versteckt Kosten" www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/bush- |
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